Die besten Tools für Ihr Online-Business

Die besten Tools für Ihr Online-Business

Wahrscheinlich sind Sie auf diesen Artikel aus einem der folgenden Gründe aufmerksam geworden: Entweder Sie haben bereits ein gut laufendes Online-Business und möchte Ihre derzeitigen Tools mit meinen Erfahrungen vergleichen. Dann gelangen Sie hier direkt zu den Empfehlungen.

Oder Sie haben ein gut laufendes stationäres Geschäft und möchten nun auch über das Internet Ihre Kunden erreichen bzw. Ihre Produkte verkaufen. Ich erlebe immer wieder Kunden, für die sich der Weg zur eigenen Webseite oder zum Online-Shop wie das Besteigen des Kilimanjaro anfühlen muss. Man steht vor einem 5.895 Meter hohen Berg an Aufgaben, die es zu erledigen gilt und trotz der besten Planung und Vorbereitung bleibt eine große Portion Respekt vor dem was da kommen mag. Was Sie vielleicht nicht wissen, ist, dass der Kilimanjaro bergsteigerisch zu den leichtesten Bergen gehört: „Bergsteigerisch kann quasi jeder, der mit leichtem Tagesrucksack ein paar Stunden sanfte Steigung schafft, den Berg problemlos bewältigen. Die eigentliche Herausforderung ist die Gefahr, höhenkrank zu werden. Hierfür ist das beste Mittel Zeit – das heißt lieber eine Route nehmen, die zwischendurch auch einen Ruhetag zur Akklimatisation einplant.“ (Quelle: Intakt-Reisen GmbH, 1996). Genauso ist es im E-Commerce-Bereich. Für eine Person alleine scheint es kaum machbar zu sein, aber mit einem erfahrenen Team oder „Reiseführer“ wird die Digitalisierung Ihrer Geschäftsidee oder Ihrer Produkte erfolgreich verlaufen. Am Anfang steht die bewusste Entscheidung und ein „Ja“ zum Online-Business. Aus vorbereiten, planen, schreiben, analysieren, absichern, promoten und weiterentwickeln sind die Schuhe gemacht, die ich Ihnen in der richtigen Größe zur Verfügung stelle. Laufen müssen Sie selbst, aber nicht alleine. Es gibt eine Menge wertvoller Tools, die den Online-Alltag erleichtern und das eigene Business auf eine solide Basis stellen. Diese Empfehlungen beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungswerten, es ist keine Werbung und ich erhalte dafür auch keine Provision.

Webseite und Hosting

HTML-Webseiten (1989)

HTML (Hypertext Markup Language) ist noch immer der einzige Standard, den es für Internetseiten gibt. Allerdings ist das Einpflegen von neuen Beiträgen, Ändern des Bildmaterials oder Erweitern der firmeneigenen Referenzen immer mit Programmierkenntnissen verbunden. Ohne einen Texteditor, Filezilla und die richtigen Befehle kommt man hier nicht weit. Kurz gesagt: Wer keinen Quellcode schreiben kann, wird spätestens bei der Aktualisierung seiner Homepage auf fremde Hilfe angewiesen sein.

PHP-Webseiten (1995)

PHP (Hypertext Preprocessor, ursprünglich „Personal Home Page Tools“) ist eine Skriptsprache, die hauptsächlich zur Erstellung dynamischer Webseiten oder Webanwendungen verwendet wird. Im Endeffekt greifen php-Codes auch nur auf HTML-Dateien zurück. Vorteil ist, dass der Benutzer dank CMS (Content-Management-System) keinerlei Programmierkenntnisse benötigt. Neue Inhalte, Texte und Bilder können einfach per Mausklick eingefügt werden. Nervige Layoutverschiebungen entfallen. Die bekanntesten CM-Systeme auf php-Basis sind WordPress und Joomla.

WordPress (2005)

Vermutlich haben Sie den Namen schon einmal gehört. WordPress ist das meistgenutzte Content Management System der Welt. Im CMS-Bereich beträgt der Marktanteil 60,8 Prozent. Mittlerweile basieren 34 Prozent aller Webseiten im Internet auf WordPress. Täglich werden über 500 Websites mit WordPress erstellt. (Quelle: Kinsta) Viele der WordPress-Vorteile ergeben sich aus dem sogenannten Netzwerkeffekt. Dieser besagt, dass der Nutzen eines Produktes mit der Erhöhung der Nutzeranzahl steigt. Da sich in den vergangenen Jahren die Anzahl der Nutzer stetig erhöht hat, ist auch die Entwickleranzahl und Arbeit am System gestiegen. Heute gibt es innerhalb des CM-Systems eine Vielzahl guter Plugins für bspw. E-Mail-Marketing, Newsletterversand, E-Commerce und Suchmaschinenoptimierung, die enorm hilfreich für das eigene Online-Business sind.

Joomla (2005)

War jahrelang mein persönliches Lieblings-CMS und auf Wunsch arbeite ich auch heute noch damit. Joomla und WordPress sind sich in vielen Punkten ähnlich. Vielleicht erfordert Joomla etwas mehr Einarbeitungszeit, ist dann aber gleich intuitiv. Größtes Manko meiner Meinung nach ist, dass sich Joomla in den letzten Jahr kaum weiterentwickelt hat: so gab es wenig neue Tools und Features, die sich vorteilhaft auf die Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit einer Webseite ausgewirkt haben, sodass es einen Zeitpunkt gegeben hat, an dem WordPress einfach die besseren Plugins angeboten hat.

Woocomerce (2011)

Die rasante Geschichte von WooCommerce begann im Jahr 2011 aus dem damals sehr bekannten Plugin Jigoshop und wurde noch im gleichen Jahr zum erfolgreichsten Shopsystem in WordPress. Im Jahr 2015 wurde Woocommerce von WordPress gekauft und Schritt für Schritt tiefer in die WordPress-Ökonomie eingebaut. Bei den Top 1 Million Seiten im Internet ist WooCommerce immer noch die beliebteste Lösung mit einem Marktanteil von 25 Prozent. (Quelle: Kinsta)

Shopify

Ist ein Webseiten-Builder speziell für Online-Shops. Ähnlich wie Wix und Jimdo im Homepage-Baukastenbereich können Sie hier ganz ohne Programmierkenntnisse eine Webseite oder einen Online-Shop erstellen.

FileZilla

Ist eine freie Server-Software zur Datenübertragung mittels FTP und SFTP. Das Programm steht für alle gängigen Betriebssysteme zur Verfügung. FTP ermöglicht es, Daten zwischen verschiedenen Rechnern auszutauschen – also beispielsweise vom eigenen PC oder Laptop auf den Server bei Ihrem Hostinganbieter.

Internetwerk GmbH

Seit vielen Jahren arbeite ich mit der Internetwerk GmbH im Bereich Premium SSD Webhosting zusammen. Absolut empfehlenswert im Bereich Servergeschwindigkeit, Kundenzufriedenheit und Domainregistrierung. Die Kosten für eine de-Domain liegen hier bei 4,95€/Jahr (Domain-Preisliste), das kleinste Webspace-Paket beginnt bei 23,80€/Jahr (Preisliste Webhosting). Damit bietet die Internetwerk GmbH das beste Preis-Leistungsverhältnis aller mir bekannter Anbieter zum aktuellen Zeitpunkt.

Bloggen und Social Media Planung

Trello: Ist eigentlich ein Projektmanagement-Tool kann aber auch hervorragend als Redaktionsplan für Social Media Aktivitäten und für Blogbeiträge genutzt werden. Das Trello-Board ist eine intuitive und visuelle Methode um Inhalte zu speichern, den Überblick zu behalten und auch die kleinsten Details zu organisieren.

Facebook Creator Studio: Dieses Tool fliegt bei vielen Facebook Seitenbetreibern unter dem Radar. Zu Unrecht, denn das Tool wurde seit dem Start 2018 um viele Funktionen ergänzt und verfügt seit Frühjahr 2020 auch über eine App. Wer sich intensiver mit dem Creator Studio und seinen Funktionen beschäftigt, wird merken, dass Facebook hier ein mächtiges Tool aufgebaut hat, welches komplett kostenlos ist.

Canva: Ist ein besonders hilfreiches Tool für Online-Grafiken. Die Plattform bietet eine gute Möglichkeit für Startup’s, Gründer und wachsende Unternehmen kostenlos anschauliche Grafiken für sämtliche Social Media Kanäle zu erstellen.

Tailwind: Ist ein kostenpflichtiges Tool um bei Pinterest und Instagram die Reichweite zu erhöhen.

E-Mail-Marketing

Sendinblue

Beinhaltet einen E-Mail-Editor, mit dem man per Drag-and-Drop Mailings erstellen und personalisieren kann. Weiterhin gibt es Echtzeit-Reports, die u.a. Daten zur Öffnungs- und Klickrate anzeigen. Dank einer Zielgruppen-Clusteranalyse kann man verschiedene Empfängergruppen miteinander vergleichen und herausfinden, welche Mailingart bei welcher Zielgruppe am nachhaltigsten performt. Der Newsletterversand erfolgt DSGVO-konform und die Kundendaten werden auf deutschen Servern gespeichert. Mit der kostenlosen Version können 300 E-Mails pro Tag versendet und unbegrenzte Kontakte gespeichert werden. Die Preise der Lite und Premium-Accounts unterscheiden sich je nach Anzahl der Mails und liegen zwischen monatlich 19 EUR und 49 EUR.

Mailflaterate

Das Tool bietet alle wichtigen Funktionen für ein professionelles Newsletter-Marketing. Man kann aus einer umfangreichen Datenbank an Designvorlagen wählen, das Tool mit WordPress, Magento, Shopware oder anderen Programmen verbinden. Zudem arbeitet man mit Mailflatrate DSGVO-konform und der Serverstandort ist Deutschland. Das Tool ist 30 Tage kostenlos, danach kostet es je nach Funktionsumfang monatlich zwischen 20 und 347 EUR.

Rapidmail

Bietet einen einfachen Drag-and-Drop-Editor mit mehr als 250 Design-Vorlagen. Das Dashboard enthält praktische Daten, um die Mailings im Nachgang auszuwerten. Für eine noch fundierte Analyse gibt es die Möglichkeit einer Google-Analytics-Integration. Der Newsletterversand kann DSGVO-konform gestaltet werden. Sie haben die Wahl zwischen einem monatlichen Festpreis oder der Abrechnung pro Mailing. Alternativ kann man sich auch für eine monatlich kündbare Flatrate entscheiden.

Mailchimp

Einer der wohl bekanntesten Dienste für E-Mail-Marketing. Mailchimp-Berichte lassen sich mit den Statistiken von Google Analytics kombinieren – auf diese Weise können Nutzer ROI-Resultate für jede Kampagne erhalten. Darüber hinaus kann man seine Kampagnen mit Mailchimp Mobile auch von fast jedem Handy inklusive des iPhones überwachen. Mailchimp ist für bis zu 2.000 Empfänger kostenfrei.

Diese Übersicht ist nur ein kleiner Auszug aus dem breitgefächerten Angebot von Tools für Ihr Online-Business. Haben Sie gute Erfahrungen mit anderen Tools gemacht? Dann würde ich mich über einen Kommentar freuen.